Unterstützung bei Bau-Projekt in Beaumont/Haiti

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Holzverbinder für Haiti

Beschwingtes Kinderlachen dringt aus der funkelnagelneuen Aula des Waisenhauses in Beaumont, einem haitianischen Bergdorf im äußersten Südwesten der Karibikinsel, die zu den ärmsten Regionen der Welt zählt. Solch eine Unbeschwertheit ist keinesfalls selbstverständlich in einer Gegend, in der es am Allernötigsten fehlt. Wir spendeten im vergangenen Jahr Winkelverbinder und Bolzenanker für dieses Entwicklungsprojekt der „Engineers Without Borders (EWB)“, einer Hilfsinitiative von Studenten des Karlsruher Institute of Technology. 

Moderne Aula ist erste Etappe für eine bessere Zukunft

Denn das alte Waisenhaus samt Schule platzte aus allen Nähten. Sicherheitsstandards – Fehlanzeige. Die Gebäude waren nicht erdbebensicher und lagen an einer vielbefahrenen Nationalstraße. In mehreren Bauabschnitten wird nun mit Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer von „Engineers Without Borders“ ein modernes und sicheres Schul- und Waisenhaus auf einem größeren Grundstück entstehen. Mit der Fertigstellung der Aula ist die erste Etappe geschafft. Das hallenartige Gebäude ist an zwei Seiten offen, das Dach liegt auf wenigen Mauerstützen und Pfeilern sicher auf. Mit der Spende von Winkelverbindern und Bolzenankern wurden die Fachwerkbinder sicher auf der von Hand ausgeführten Stahlbetonkonstruktion befestigt.

Die Aula dient vormittags als weiteres Klassenzimmer für die Vorschulkinder, nachmittags wird der Saal von den Waisenkindern als Versammlungs- und Aufenthaltsraum genutzt. Doch die Arbeit der Helfer ist noch lange nicht zu Ende. So sind als Nächstes vier Unterrichtsräume für die haitianischen Vorschulkinder geplant. Eins der Vorschulhäuser soll in Holzständerbauweise und ein weiteres als Stahlbetonkorsett mit Holzausfachung erstellt werden. Um Schwelle, Rähm und Ständer kraftschlüssig miteinander zu verbinden, braucht es hochwertige Winkelverbinder. Und um das Kehlbalkendach sicher im Beton zu verankern, braucht es belastbare Verbindungsteile. 

„Engineers Without Borders“ ist seit 2004 weltweit aktiv

Bereits seit 12 Jahren engagieren sich Studenten des Karlsruher Institute of Technology für benachteiligte Menschen. Auslöser für die Gründung der „Engineers Without Borders“ war der verheerende Tsunami im Indischen Ozean am 2. Weihnachtstag 2004. Einige angehende Ingenieure sammelten sofort Hilfsgüter und Geld für die Opfer dieser Katastrophe. Schnell entstand die Idee, auch in anderen Regionen der Erde direkt vor Ort helfen zu wollen. Heute engagieren sich mehr als 250 Studenten aus unterschiedlichsten Fachrichtungen bei „Engineers Without Borders“. Längst sind auch Studierende umliegender Hochschulen darunter. Aus einem einzigen Projekt sind inzwischen neun Projekte geworden – in Indien, Äthiopien, Kolumbien oder eben in Haiti. Die EWBler bauen und renovieren Schulen, sorgen in abgelegenen Dörfern mit dem Bau von Solaranlagen für Strom oder bohren Brunnen für die Wasserversorgung. 

Wir werden das Hilfsprojekt weiterhin unterstützen!

 www.ewb-karlsruhe.de

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